Villa Kennedy – Frankfurt

Das gute Gefühl beginnt bereits vor dem Eintreten. Dann, wenn man seinen Koffer hinter sich herzieht, die eine oder andere Tasche am Körper trägt und sich der stattlichen Villa Kennedy in Frankfurt nähert. Gleich mehrere edel gewandete Hotelheinzelmänner eilen den Ankommenden entgegen, begrüßen die neuen Gäste und übernehmen jede Last. Am Kopf schmucke Zylinder, im Gesicht ein so nettes Lächeln, dass man weiß: Hier will ich bleiben.

1904 wurde das Hauptgebäude als private Villa Speyer errichtet, heute formen drei hinzugefügte Teile das Ensemble zum Luxushotel samt idyllischem Innenhof. Dort lässt sich die Zeit vergessen und auch, dass man in einer Metropole ist. John F. Kennedy stattete 1963 der Stadt Frankfurt einen Besuch ab – nach ihm wurde die anliegende Straße benannt und daher heißt die Villa nun ebenso.

Im Haus sorgen mächtige Eichenholztreppen für gediegenen Schloss-Charakter und dicke Teppichböden für lautlose Schritte in den überraschend langen Gängen. Von Zauberhand ist nicht nur alles Gepäck längst auf dem Zimmer, sondern es hängen auch Mäntel, Jacken und mitgebrachte Anzüge fein säuberlich im Schrank. Spätestens jetzt wird klar: Fünf Hotelsterne samt einem superioren >S< sorgen für verwöhnende Extras, das kann ja herrlich werden.

Eine echte Oase verbirgt sich in dieser Villa: Ein Spa mit 15-Meter-Pool, getrennten Saunen und Dampfbädern für Männlein und Weiblein, Whirlpool sowie Bergen von flauschigen Handtüchern.

Im eigenen Bad geht das Verwöhnprogramm weiter: Ein edles Mosaik lacht einem entgegen, die Füße werden vom Boden sanft gewärmt und der Körper von den großartigen REN-Produkten verwöhnt. Für einen Moment glaubt man, es kann nicht besser werden …

… und dann kommt man nach einer abendlichen Runde durch Sachsenhausen zurück ins Zuhause-auf-Zeit und bemerkt, dass eine gute Fee gezaubert hat: Das Bett wurde von den Dekokissen befreit, ein zartes Tuch liegt neben dem Bett bereit, auf dass sich die nackten Füße nicht dem bloßen Boden nähern müssen. Herumliegende Kleidungsstücke wurden liebevoll zusammengefaltet, leer getrunkene Wasserflaschen durch neue ersetzt.

Spätestens jetzt versteht man, warum mancher Mensch das alltägliche Leben verlernt – wer regelmäßig solcherart verwöhnt wird, vergisst bald, was Supermärkte und Waschmaschinen sind.

Nun, was Robbie Williams kann, schafft die entdeckerei auch – dieses großartige Hotel einfach zu mögen. Die Wahrheit ist nämlich so: Wenn man in den Genuss dieses  Verwöhnprogramms gekommen ist, möchte man zurückkehren, egal wann.

Wer die Augen offen hält, entdeckt immer wieder verlockende Angebote (z. B. über lastminute.de). So wird der Luxusaufenthalt zur feinen Realität. Übrigens, die Villa Kennedy gehört zur Familie der Rocco Forte Hotels und vereint weltweit derzeit elf äußerst einladende Häuser. Da gibt es für die entdeckerei wohl noch einiges zu tun …

… hier gibt’s mehr über feine Entdeckungen in Frankfurt …

PS: Das Bild vom einladenden Bett (was für eine Matratze!) ist von der entdeckerei, die anderen Aufnahmen stammen von Rocco Forte Hotels und haben uns noch besser gefallen als die selbstgemachten Schnappschüsse ;-).